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Einrichtungen im Klima-Kita-Netzwerk

Foto: Dr. Franz Janka/Stadt Neumarkt

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Oberbürgermeister Thomas Thumann hat drei Einrichtungen aus Neumarkt beglückwünscht, die nunmehr auch in das bundesweite „Klima-Kita-Netzwerk“ aufgenommen worden sind. Hintergrund dieser Initiative ist es, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz schon bei den Kleinen beginnen sollten. Schließlich wachsen sie mit diesen Themen bereits auf und begegnen vielfach Fragestellungen dazu. In diesem Sinne hat sich das „Klima-Kita-Netzwerk“ gebildet, dem bisher 500 Einrichtungen in Deutschland angehören. Auch aus Neumarkt haben sich nun drei Einrichtungen auf den Weg gemacht und sowohl die vorgesehenen Schulungen und Projektarbeiten erledigt.

Mit dabei ist die flexible Kleinkinderbetreuung des Vereins „Storchennest“, die, wie Leiterin Anita Dengel ergänzt, seit 2021 zudem die Auszeichnung „Faire Kita“ besitzt. Sie freut sich jetzt schon, wenn die Kinder demnächst den neuen Garten nutzen und dort selber anbauen können.

Auch der Kindergarten St. Martin in Pölling will einen bewussten Umgang mit den Ressourcen üben und damit Verantwortung für die Umwelt den Kindern nahebringen, wie Leiterin Katja Rackl betont. Im Rahmen der Klima-Kita-Aktion haben sie die Themen Essen, Experimente mit Erde, Wasser und Luft sowie das Basteln mit Wegwerfmaterialien als Elemente gewählt. Auch altes Holzspielzeug wird verwendet und notfalls wieder repariert. Für Stephanie Gehres gehört dazu auch, dass das Streuobst aus dem eigenen Kindergarten-Garten verarbeitet wird, aber auch, dass man die Verwaltungsarbeit im Kindergarten inzwischen nahezu Papierlos abwickelt. Sie sieht es als entscheidenden Punkt an, immer wieder offen zu sein für neue Ideen.

Ähnlich sieht es auch im Rot-Kreuz-Kindergarten aus, wie die Leiterin Birgit Gärtner bestätigt. Dort sei als wichtiges Thema in der letzten Zeit das regionale Einkaufen und Essen mit den Kindern gewählt worden. Dafür werde mit den Kindern im Regionalladen eingekauft, die eigenen Hochbeete werden genutzt, um selber Salat und ähnliches anzubauen, und mit den Lebensmitteln bereiten die Kinder im Rot-Kreuz-Kindergarten anschließend mit Erwachsenen-Unterstützung eigene Speisen und Kuchen zu, die dann miteinander verzehrt werden.

Für Oberbürgermeister Thumann sind diese Beispiele hervorragend geeignet, auch weiter Einrichtungen zu animieren, sich in dieser Richtung noch stärker zu engagieren und vielleicht ebenfalls Mitglied im Klima-Kita-Netzwerk zu werden. Er will diesen Ansatz bis in die Metropolregion hineintragen, wo er nicht nur Vizepräsident im Rat ist, sondern auch der Sprecher des Forums Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung. Für ihr Engagement überreichte er den drei Einrichtungen jeweils nachhaltige Spiele als Geschenk. Für Ralf Mützel vom Amt für Nachhaltigkeitsförderung sind all das Beispiele für gut gelebte Nachhaltigkeit. Stadträtin Eva Borke-Thoma als Referentin für die Kindertagesstätten findet, dass die Themen inzwischen gesellschaftsfähig geworden sind und sie freut sich, dass dies schon beginnend in den Kitas umgesetzt wird. Ähnlich empfindet auch Stadtrat Sebastian Schauer, als Referent zuständig für Nachhaltigkeitsförderung. Er dankt für die Bereitschaft der Einrichtungen, im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ voranzuschreiten und so die Kinder auf diesem Weg mitzunehmen. Aktuell zeigten dann die Kinder von der Gruppe „Sonnenstrahl“ mit ihrer Betreuerin Ines Frauenknecht, was sie an diesem Tag an nachhaltigen Ideen entwickelt haben.

Bild: Klima-Kita-Netzwerk, Ralf Mützel, Anita Dengel, Oberbürgermeister Thomas Thumann, Sebastian Schauer, Eva Borke-Thoma, Birgit Gärtner, Stephanie Gehres und Katja Rackl (hinten von links) sowie Ines Frauenknecht (vorne links) mit den „Sonnenstrahl“-Kindern.

von Herbert Meier

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