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Leitbild und Leitsätze

Handlungsfeld 1:  Bürgerschaftliches Engagement

Die Leitsätze aus dem Stadtleitbild 2010 wurden im Rahmen der Bürgerkonferenz am 11. Oktober 2017 überarbeitet und aktualisiert.

Neumarkt – Eine bürgerschaftlich engagierte und solidarische Stadt

Bürgerschaftliches Engagement ist unverzichtbar für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Aufgrund veränderter Lebensbedingungen und eines sich verändernden sozialen Umfelds sowie durch den demographischen Wandel wird bürgerschaftliches Engagement auch zukünftig wichtig sein. Deshalb fördern und unterstützen wir dieses Engagement in jeglicher Form ausdrücklich. Wir achten in diesem Zusammenhang darauf, dass hauptamtliche Rahmenstrukturen wichtig sind, um bürgerschaftliches Engagement weiter zu fördern.

Durch aktive Bürgerbeteiligung wollen wir ferner einen vertrauensvollen Umgang zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Organisationen, freier Wirtschaft, Politik und Verwaltung fördern.

Wir möchten in Neumarkt zudem für eine verantwortungsbewusste, offene, tolerante und solidarische Gesellschaft eintreten. Dies soll uns gelingen durch:
- Förderung eines generationenübergreifenden Zusammenlebens
- Abbau von Barrieren und Ermöglichung von Begegnungen mit Neubürgern, unabhängig von ihrer Herkunft, Kultur und Religion
- Aufzeigen von Möglichkeiten für sozial benachteiligte Menschen, um ihre Lebenssituation positiv zu verändern
- Gleichbehandlung von Frauen und Männern.


Neumarkt – lebenswert für Menschen mit und ohne Behinderung

Wir wollen in Neumarkt gemeinsam mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung die Inklusion von Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Behinderung erhalten und verbessern.

Die barrierefreie Infrastruktur soll ausgebaut sowie die Unterstützung und Hilfestellung für Betroffene verbessert werden.

Wir fördern den Ausbau von Bildungsangeboten und die Schaffung von Wohnraum sowie Ar-beitsplätzen für Menschen mit Behinderung. Schließlich ist uns auch die Inklusion in Vereinen und Verbänden ein wichtiges Anliegen.

 

Handlungsfeld 2: Demographischer Wandel

Die Leitsätze aus dem Stadtleitbild 2010 wurden im Rahmen der Bürgerkonferenz am 11. Oktober 2017 überarbeitet und aktualisiert.

Neumarkt – Wo sich Senioren wohl fühlen

Eine älter werdende Bevölkerung bestimmt in den kommenden Jahrzehnten unsere Gesell-schaft. Wir möchten uns dafür einsetzen, dass ältere Menschen solange wie möglich im ge-wohnten häuslichen Umfeld leben können. Aber auch außerhalb der Familie wird dem Mitei-nander der Generationen eine wesentliche Rolle bei der Erhaltung des gesellschaftlichen und sozialen Friedens zukommen.

Deshalb wollen wir in Neumarkt gemeinsam mit dem Seniorenbeirat bessere Voraussetzungen für das Miteinander der Generationen schaffen, ältere Menschen am gesellschaftlichen Leben verstärkt teilhaben lassen und deren Lebenserfahrung nutzen. Besonders ältere Menschen in schwierigen Lebenssituationen sollen unterstützt und einbezogen werden.

Weiterhin wollen wir in Neumarkt eine seniorengerechte Infrastruktur, Treffpunkte und Anlauf-stellen für ältere Menschen auch in den Stadtteilen sowie Altenpflegeeinrichtungen und seniorengerechte, barrierefreie Wohnformen unterstützen und fördern.


Handlungsfeld 3: Kinder, Jugend und Familie

Die Leitsätze aus dem Stadtleitbild 2010 wurden im Rahmen der Bürgerkonferenz am 25. Oktober 2017 überarbeitet und aktualisiert.

Neumarkt – Die familienfreundliche Stadt

Die Familie soll ein Ort der Geborgenheit und Wegweiser für die Zukunft der Gesellschaft sein. Deshalb wollen wir in Neumarkt die guten Rahmenbedingungen und Strukturen für Familien erhalten und verbessern. Dazu gehören für uns in erster Linie flexible Wohnungen zu sozialen Preisen, ein familiengerechtes Wohnumfeld sowie familienfreundliche Arbeitsplätze mit einer Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Wir sehen es als eine gesellschaftliche Aufgabe, die Familienarbeit aufzuwerten, die Erziehungskompetenzen von Eltern zu stärken und die Akzeptanz von Kindern in unserer Stadt zu erhöhen. Wir forcieren Unterstützungsangebote für Familien, dazu gehören:

  • Gewährleistung und Ausbau von flexiblen und kostengünstigen Kinderbetreuungs-möglichkeiten mit Qualitätsstandard.
  • Finanzielle Entlastungen für Familien.
  • Unterstützung der Kommunikation zwischen Familien und zwischen verschiedenen Generationen.
  • Förderung von bürgerschaftlichem, sozialem, generationsübergreifendem Engagement zur Unterstützung von Familien.

Weiterhin ist es uns ein wichtiges Anliegen, Familien in schwierigen Lebenssituationen einzube-ziehen und Unterstützungsangebote für Alleinerziehende bereit zu stellen.
 

Neumarkt – Ja zu Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche verkörpern die Zukunft und Vitalität unserer Stadt. Deshalb wollen - ja müssen - wir sie in ihrer Entwicklung und Entfaltung begleiten und fördern. Dabei ist uns ihre Mitverantwortung und Mitbestimmung wichtig, um auch in Zukunft eine engagierte und mündige Bürgerschaft zu gewährleisten. Nicht zuletzt trägt diese Förderung aktiv zum Wohn- und Wirtschaftsstandort Neumarkt bei.

Wir möchten das Jugendbüro mit seiner mobilen Jugendarbeit auf öffentlichen Straßen und Plätzen, seinen Ferienbetreuungsangeboten, seinen gesellschaftspolitischen und kulturpäda-gogischen Maßnahmen und dem G6 – Haus für Jugend, Bildung und Kultur nach Kräften för-dern. Wir unterstützen damit ein Konzept der Integration junger Menschen in unsere Gesell-schaft, das demokratisches, inklusives und tolerantes Handeln einübt und fördert.

Darüber hinaus gilt es Treffpunkte und Freiräume für junge Menschen in unserer Stadt und in den Stadtteilen zu schaffen, um Kindern, Jugendlichen und Familien die Teilhabe am gesell-schaftlichen Leben zu ermöglichen. Es gilt dafür zu sorgen, dass sich Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinschaft angenommen und wohl fühlen. Damit soll ein wichtiger Grundstein dafür gelegt werden, dass junge Menschen auch nach dem Schulabschluss in der Region bleiben und hier ihren Lebensmittelpunkt begründen. Jugendarbeit wirkt somit aktiv den Folgen des demographischen Wandels in unserer Gesellschaft entgegen.

Wir unterstützen Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen sowie Vereine und Verbände in ihrer aktiven Förderung junger Menschen zu deren Entwicklung zu eigenständigen, gesell-schaftsfähigen Persönlichkeiten. Gerade auch Kinder und Jugendliche mit Handicap, mit Migrationshintergrund und auch diejenigen, die keiner Gruppe oder Organisation angehören, sollen verstärkt angesprochen und einbezogen werden.

Wir möchten in Neumarkt erreichen, dass Brücken zwischen Jugendlichen verschiedener Al-ters- und Interessensgruppen gebaut werden. Der internationale Jugendaustausch soll gepflegt und intensiviert werden. Das Zusammenleben der Generationen soll aktiv gefördert werden und zu gegenseitigem Respekt, gegenseitiger Wertschätzung und zu gegenseitiger Unterstützung führen. Ziel ist ein funktionierendes, solidarisch handelndes Gemeinwesen.


Handlungsfeld 4: Integration

Für das Handlungsfeld „Integration“ wurden bisher im Stadtleitbild 2010 keine eigenen Leitsätze formuliert. Vielmehr waren diese Teil des Leitbildes „Neumarkt – eine solidarische Gesellschaft“. Im Rahmen der Bürgerkonferenz am 25. Oktober 2017 wurde deshalb ein komplett neues Leitbild erstellt.

Neumarkt – Interkulturell offene Stadt

Die Integration der hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund ist eine der großen Zu-kunftsaufgaben unserer Stadt. Sie ist und bleibt eine dauerhafte politische und gesellschaftliche Querschnittsaufgabe, die sich gerade auf kommunaler Ebene stellt, in alle Lebensbereiche hineinwirkt und die Übernahme von Verantwortung erfordert. Das friedliche Zusammenleben aller Einwohnerinnen und Einwohner ist das vorrangige Ziel.

Dabei ist es selbstverständlich, dass in unserer Stadt die gegenseitige Bereicherung im Vorder-grund steht und eine Kultur des Miteinanders und des Dialogs angestrebt wird, die von gegen-seitigem Respekt und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Ziel ist es, dass sich alle Neu-markterinnen und Neumarkter in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptieren und sich auf Augenhöhe begegnen.

Integration bietet eine Fülle von Chancen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass sie mit ebenso vielen Anstrengungen verbunden ist, die beide Seiten gleichermaßen auf sich nehmen müssen. Schließlich ist Integration ein dynamischer, in beide Richtungen gehender Prozess des gegenseitigen aufeinander zu Gehens und Entgegenkommens aller in Neumarkt lebender Menschen.

Interkulturelle Öffnung erfolgt somit nicht automatisch, sondern muss als bewusster Prozess immer wieder in Gang gesetzt werden. Integration bedeutet gesellschaftliche Teilhabe für alle, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Nationalität, ihrer Kultur, ihrem sozialen Status, ihrer Religion, ihres Geschlechtes und ihrer Hautfarbe.

Die Stadt Neumarkt fördert die Entwicklung einer Willkommenskultur und bietet Anlaufstellen wie das Bürgerhaus, die den neu Zugewanderten das Einleben sowie die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und den Einheimischen das Kennenlernen der Neubürger erleichtert.

Wenn das Zusammenleben Probleme und Konflikte mit interkulturellen Ursachen oder Folgen nach sich ziehen sollte, streben wir durch Moderation, Verständigung und Vermittlung Lösungen an. Wir stellen uns gegen Vorurteile und treten jeglichen Formen von Rassismus und Diskriminierung mit Entschiedenheit entgegen.

 


Handlungsfeld 5: Klimaschutz

Die Leitsätze aus dem Stadtleitbild 2010 wurden im Zuge der Erstellung des Masterplans 2012/2013 bereits fortgeschrieben und im Rahmen der Bürgerkonferenz am 8. November 2017 nochmals aktualisiert.

Neumarkt – Unser Beitrag zu Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel

Wir wollen in Neumarkt den kommunalen Klimaschutz vorantreiben und zur CO2-Reduktion und Energieeinsparung beitragen. Unser langfristiges Ziel ist der Status einer „klimaneutralen Stadt“, einer sogenannten „Null-Emissions-Kommune“.

Unsere quantitativen Reduktionsziele bei Endenergieverbrauch und CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 streben wir im Rahmen unserer Mitgliedschaften beim Konvent der Bürgermeister und beim Klimabündnis sowie durch die Umsetzung unseres Masterplans 100 % Klimaschutz an.

Im Vordergrund bei der Umsetzung stehen für uns folgende Hauptaspekte:
• die Bewusstseinsbildung über die Zusammenhänge von Energieerzeugung, Energieverbrauch und Klimaschutz, insbesondere durch den Ausbau eines Klimaschutzmanagements.
• die Förderung lokaler Kooperationen und Netzwerke für den Klimaschutz zwischen den Stadtwerken, lokalen Unternehmen und der Hochschule.
• verstärkte Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und zur Energieeinsparung.
• die Förderung und Intensivierung von energieeffizientem Bauen und energetischer Sanierung des Gebäudebestands.
• die Energieberatung und Förderung von energiesparenden Konzepten.
• die Förderung von regenerativen Energiequellen wie Solarthermie, Fotovoltaik, Wind, Wasser, Erdwärme und Abwärme sowie von nachwachsenden Rohstoffen wie Biomasse und Biogas.
• die Unterstützung bei der Einführung von energieeffizienter Technologie wie z.B. E-Mobilität sowie von neuen Energieträgern wie z.B. Wasserstoff („Power To Gas“).
• die Umsetzung innovativer quartiersbezogener Energieversorgung in den Wohnquartieren und an den Gewerbe- und Technologiestandorten.
• die Umsetzung eines gesamtstädtischen, langfristigen Energieversorgungskonzeptes auf der Grundlage erneuerbarer Energien bzw. nachwachsender Rohstoffe und energieeffizienter Technologie.

Weiterhin sind für uns wichtig:
• Wir wollen den Vorbildcharakter öffentlicher Gebäude ausbauen sowie die Schulen verstärkt in den kommunalen Klimaschutz mit einbeziehen.
• Schon bei der Flächennutzungsplanung sollen Aspekte des Klimaschutzes, z. B. die Anforderungen an die Nutzung von Solarenergie, einbezogen werden. Zukunftsfähige Energiekonzepte sind in der vorbereitenden und verbindlichen Bauleitplanung zu berücksichtigen.
• Der Klimaschutz muss zu einer Gemeinschaftsaufgabe gemacht werden. Hier sehen wir insbesondere Ansatzpunkte in der Kooperation mit Handwerk, Industrie und dem Dienstleistungssektor sowie in der Nutzung des dort vorhandenen Know-hows.
• Weitere Handlungsfelder des Klimaschutzes sind eine nachhaltige Produktion in der Landwirtschaft sowie
• die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und eine Verbesserung des ÖPNV und seiner Rahmenbedingungen durch die Förderung von umweltschonenden Mobilitätskonzepten und schadstoffarmen Aggregaten
• und die Entwicklung von Suffizienzstrategien zur Förderung eines klimagerechten, nachhaltigen Lebensstils.

Ferner sind die Bewahrung des Stadtbilds und die architektonische Qualität durch quartiersbezogene Erneuerungsansätze sowie die Integration von Windkraftanlagen und Solarkraftwerken in das Stadt- und Landschaftsbild mit den Zielen des Klimaschutzes zu vereinbaren.

Schließlich sind im Rahmen der Klimaschutzaktivitäten zukünftig verstärkt nicht energetische Stoffströme zu berücksichtigen und möglichst zu geschlossenen Kreisläufen zu entwickeln. Auch die lokalen und regionalen Finanzströme sind im Sinne einer Wertschöpfung vor Ort intensiv zu betrachten und dahingehend auszubauen.

Darüber hinaus wollen wir uns intensiv mit den Folgen des Klimawandels auseinander setzen und Strategien für eine langfristige Anpassung entwickeln und umsetzen. Der Stadtraum ist an sich verändernde Klimabedingungen wie Frischluftzufuhr, Begrünung und Verschattung anzupassen.

 


Handlungsfeld 6: Entwicklungszusammenarbeit

Die Leitsätze aus dem Stadtleitbild 2010 wurden im Rahmen der Bürgerkonferenz am 8. November 2017 überarbeitet und aktualisiert.


Neumarkt – Unser Beitrag für eine global gerechte und nachhaltige Entwicklung

Wir möchten unsere Städtepartnerschaften pflegen und weitere Kontakte und Begegnungen mit Kommunen und Menschen aus anderen Ländern, insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländern im Sinne eines „Nord-Süd-Austausches“, anstreben. Das Wissen über andere Länder und Kulturen sowie die soziale Gerechtigkeit sollen gefördert werden.

Wir streben eine Bewusstseinsbildung für die Ursachen und Auswirkungen der Globalisie-rung an. Wir wollen deutlich machen, dass das Handeln jedes Einzelnen globale Auswirkungen nach sich zieht.

Wir unterstützen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen. Damit drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Mit der Agenda 2030 soll die Grundlage dafür geschaffen werden, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologi-schen Grenzen der Erde zu gestalten. Hierzu möchten wir unseren Beitrag leisten.

Neben einer globalen Identität ist es genauso wichtig, die lokale und regionale Identität zu fördern.


Handlungsfeld 7: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Die Leitsätze aus dem Stadtleitbild 2010 wurden im Rahmen der Bürgerkonferenz am 29. November 2017 überarbeitet und aktualisiert.

Neumarkt – lernen für unsere Zukunft

Allen pädagogischen Arbeitsfeldern ist die Aufgabe gestellt, Menschen dabei zu unterstüt-zen, sich in die zukunftsfähige Gestaltung einer Wertegesellschaft einzubringen. Wir wollen deshalb in Neumarkt die Vermittlung eines Wertebewusstseins für Soziales, Umwelt und Natur in den Bildungseinrichtungen und in der Gesellschaft unterstützen sowie die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen fördern. Das Erlernen und Erproben von entsprechenden Handlungs- und Gestaltungskompetenzen  sowie die Schaffung neuer Ar-beitsfelder soll junge Menschen anspornen, aktiv zu werden.

Um eine zukunftsfähige Entwicklung der Gesellschaft zu gewährleisten, ist eine permanente Qualifizierung von allen, die Verantwortung für Erziehung haben, notwendig. Im Mittelpunkt dabei steht immer der heranwachsende Mensch, der sich in Freiheit und sozialer Verant-wortung auch um immaterielle Werte kümmert und sich davon getragen weiß. Wir wollen dazu die Kompetenz der Menschen und der Institutionen für Problemlösung und Mitgestal-tung in den Mittelpunkt rücken und Qualifizierungsprogramme für alle Erziehenden entwi-ckeln.

 

Handlungsfeld 8: Nachhaltiger Lebensstil

Die Leitsätze aus dem Stadtleitbild 2010 wurden im Rahmen der Bürgerkonferenz am 29. November 2017 überarbeitet und aktualisiert.

Neumarkt – Verantwortungsbewusster Lebensstil

Wir möchten in Neumarkt einen verantwortungsbewussten Lebensstil fördern, der nicht auf Kosten unserer Umwelt und anderer Menschen geht. Hierzu möchten wir nachhaltige Pro-duktionsweisen deutlich machen und Bewusstseinsbildung für nachhaltige Konsummuster betreiben.

In globaler Verantwortung unterstützen wir den fairen Handel und greifen auch selbst beim Einkauf auf Fairtrade-zertifizierte Produkte zurück. Zudem weisen wir auf die Qualität regio-naler sowie ökologisch erzeugter Produkte hin und berücksichtigen diese bei der eigenen Beschaffung. Insgesamt schreiben wir uns das Motto „Bio-Fair-Regional“ auf die Fahnen.

Weiterhin sollen die Mehrfachnutzung und die Weitergabe von noch gebrauchsfähigen
Gegenständen gefördert, Nutzungsgemeinschaften angestrebt und Reparaturinitiativen un-terstützt werden. Wir setzen auf Qualität statt Quantität, insbesondere durch die Bevorzu-gung langlebiger Produkte. Wir wollen das Recycling von Materialien unterstützen und auf die verstärkte Nutzung von Recycling-Produkten hin wirken.

Neben dem Beitrag zu einer global gerechten Entwicklung bedeutet für uns ein verantwor-tungsbewusster Lebensstil, dass wir schonend mit Grund, Boden, Wasser und Luft umgehen und einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck verzeichnen.

Schließlich möchten wir auch auf ein nachhaltiges Freizeitverhalten hin wirken, das Natur und Umwelt achtet und Beeinträchtigungen minimiert.

 

 

 

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