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Engagement für Nachhaltigkeit gezeigt

Städtisches Programm fördert Mikroprojekte

Die Projektträger stellten gemeinsam die Ergebnisse der Mikroprojekte zur Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung vor.

Die Projektträger stellten gemeinsam die Ergebnisse der Mikroprojekte zur Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung vor.

Die Stadt Neumarkt fördert mit dem Programm Projekte, die einen eindeutigen Bezug zu den globalen Nachhaltigkeitszielen im Rahmen der sogenannten Agenda 2030 haben und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung beitragen.

Das Projekt „Die Obstwiese an der Mittelschule West“ umfasste das Anlegen einer kleinen Obstwiese mit 12 Hochstammbäumen. Gemeinsam mit einer Beetfläche für Gemüse und dem bereits bestehenden Beerengarten stellt die Obstwiese eine ideale Ergänzung dar. Der Garten wird durch Schülerinnen und Schüler gepflegt und das geerntete Obst und Gemüse steht allen an der Schule zur Verfügung. Begleitende pädagogische Maßnahmen zielen darauf ab, ein Bewusstsein für selbst angebaute Lebensmittel zu schaffen.

In Rahmen des Projektes „Die Erde trägt und ernährt uns“ des Kindergartens zu unserer lieben Frau lernten die Kinder verschiedene Aspekte der Ressourcenschonung. So wurde eine Gärtnerei besucht und ein Gemüsegarten im Garten des Kindergartens angelegt, auf dem Wochenmarkt regional eingekauft und eine Kochaktion durchgeführt, ein Ausflug zu den Stadtwerken unternommen und Möglichkeiten des Wassersparens kennengelernt. Außerdem sammelten die Kinder bei Spaziergängen Müll ein und entsorgten diesen entsprechend.

Die Grundschule Hasenheide ist eine von nur zwei Grundschulen in Bayern, die Mitglied im Netzwerk der internationalen UNESCO-Schulen ist. Im Rahmen eines „UNESCO-Projekttages“ wurden die Aktivitäten vorgestellt und erlebbar gemacht. Der Aktionstag umfasste u.a. ein Bio-Faires-Regionales Frühstück sowie Märchenlesungen zu den Themen Umwelt und Frieden.

Bei einem zweiten Projekt der Grundschule Hasenheide beschäftigten sich die Kinder mit dem Schutz von Insekten und deren Bedeutung für die Natur. Konkret wurden mit Unterstützung des Bund Naturschutzes und der staatlichen Berufsschule Neumarkt insgesamt sieben Insektenhotels gebaut. Die Schülerinnen und Schüler sammelten das notwendige Material zur Ausstattung der Insektenhotels.

Der Rot-Kreuz-Kindergarten beschaffte und errichtete in Kooperation mit den Jurawerkstätten zwei Hochbeete, auf denen Gemüse und Salat für das Mittagessen angebaut werden. Der Kindergarten kann sich somit weitgehend selbst versorgen und die Kinder erfahren ein Bewusstsein für gesunde Lebensmittel.

Im Schulgarten der Staatlichen Realschule für Knaben waren über 30 Schüler beteiligt, Regenwassertonnen und eine Solarpumpe zu installieren. Damit wird es möglich, den Garten mit Regenwasser zu bewässern und Trinkwasser einzusparen. Im Rahmen des Projektes wurden sowohl das Thema Wasserschutz als auch erneuerbare Energien thematisiert.

Der Apfel stand im Vordergrund beim Projekt „Nachhaltige Weiterverarbeitung von regionalen Äpfeln“ des Kinderhorts am Residenzplatz. Im Rahmen eines Apfelfestes konnten rund 40 Eltern, 110 Kindergartenkinder und  90 Hortkinder erreicht werden. Neben der Herstellung von Apfelsaft und Apfelkuchen lernten die Kinder während des gesamten Jahres alles Wissenswertes rund um die Bedeutung von regionalen Äpfeln sowie von Streuobstwiesen.

Eine Fortsetzung des Programms „Eine Welt Unsere Verantwortung“ ist vorbehaltlich der Zustimmung durch den Stadtrat auch 2019 vorgesehen. Kontakt: Stadt Neumarkt, Amt für Nachhaltigkeitsförderung, Amtsleiter Ralf Mützel, Tel. (09181)255-2608.

von Ralf Mützel

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