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Interkultureller Tag am LGS-Gelände

Interkultureller Tag am LGS-Gelände

Am 26. Mai wurde in der Landesgartenschau der Interkulturelle Tag „Neumarkt: Stadt für Alle“ gefeiert.

Das Amt für Kultur hat in Kooperation mit dem Amt für Nachhaltigkeitsförderung ein kulturell buntes und integratives Programm auf die Beine gesellt, eingebettet in Sommer in Park.

Der Tag begann mit Radio Europa, einer Musikergruppe aus Nürnberg, die ein großes Repertoire europäischer Musik spielte, was begeisternd von den Zuschauern angenommen wurde. Von Sirtaki und französischen Chansons bis hin zur Europahymne, die auch anlässlich der gleichzeitig stattfindenden Europawahlen gespielt wurde. „Europa ist das größte Friedensprojekt,“ wie Gertrud Heßlinger bereits bei der Vorstellung des Programms erwähnte und letztlich bedeutet Integration auch nur ein friedliches Zusammenleben aller Nationen.

Der Schauspieler Irfan Taufik erzählte im Anschluss sehr bewegend wie seine Flucht in ein friedliches Deutschland verlaufen ist. Mehrmals springt er zwischen verschiedenen Figuren in der Geschichte, immer ist es jedoch authentisch, sodass jeder der Zuhörer mehr als betroffen am Ende zurückbleibt.

Die Diskussionsrunde, geführt von Frau Gaupp, Redaktionsleitung des Neumarkter Tagblatts, machte deutlich, dass Migration und Integration in Deutschland seit den Gastarbeitern in den 50er Jahren in Deutschland Thema ist. Menschen kommen hierher um zu arbeiten, wie Shankar Pandey, Arzt aus Nepal, der Integration mit einer Blumenwiese vergleicht. Viele unterschiedliche Blumen bilden eine wunderschöne Wiese, die dann in ihrer Gesamtheit strahlt. „In Neumarkt sind wir auf jeden Fall gut aufgestellt, was Integration betrifft,“  sagt Rainer Hortolani, Integrationsbeauftragter der Stadt Neumarkt. „Das schließt sowohl die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren, als auch das große ehrenamtliche Engagement mit ein.“

Grund sich darauf auszuruhen, ist es nicht, findet Gülseren Demirel, Landtagsabgeordnete der Grünen und Sprecherin für Integration und Asyl. „Einige Bretter haben wir in der Integration schon gebohrt, jetzt gilt es weitere zu bohren und Integration Stück für Stück zu verstetigen.“

Abgerundet wurde der Tag von Ingrid Irrlichts Pantomime, die gezeigt hat, dass Menschen sich auch ganz ohne Sprache wunderbar verständigen können.

von Anna Lehrer

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