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Globalisierung verstehen und gestalten

Staatsminister Siegfried Schneider (5. von rechts), Bürgermeisterin Ruth Dorner, (3. von rechts), Dr. Alexander Fonari, Vorsitzender des Eine Welt Netzwerkes Bayern (4. von rechts).

Staatsminister Siegfried Schneider (5. von rechts), Bürgermeisterin Ruth Dorner, (3. von rechts), Dr. Alexander Fonari, Vorsitzender des Eine Welt Netzwerkes Bayern (4. von rechts).

Bürgermeisterin Ruth Dorner reiste am Mittwoch auf Einladung des Eine Welt Netzwerks Bayern nach München in die Staatskanzlei. Im Prinz-Carl-Palais wurde gemeinsam mit Staatsminister Siegfried Schneider die Rolle der Kommunen im Kontext "Globalisierung verstehen und gestalten" diskutiert. Schneider stellte die Eine-Welt-Politik in gemeinsamer Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen dar und lobte das Engagement vieler Kommunen, insbesondere auch die Aktivitäten in Neumarkt. Weitere Referenten waren Dr. Norbert Stamm vom Eine Welt Netzwerk Bayern e.V., Sabine Drees vom Deutschen Städtetag sowie Herrmann Imhof, entwicklungspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Landtag.

Neben München und Herrsching wurde Neumarkt als konkretes Beispiel für eine verantwortungsbewusste Kommunalentwicklung genannt und vorgestellt. Bürgermeisterin Ruth Dorner spannte den Bogen von grundlegenden Stadtratsbeschlüssen bis hin zur Projektumsetzung.  Zu den Aktivitäten im Themenfeld "Eine Welt" gehören in Neumarkt z.B. die Projekte zum Klimaschutz wie der Energienutzungsplan, das 100-Dächer-Plus Programm und die Aktion Stadtradeln. Weiterhin sind Bildungsangebote wie der Lernraum Nachhaltigkeit im Alten Feuerwehrhaus oder das Programm "Globales Lernen" des Eine Welt Ladens zu nennen. Dorner betonte auch, dass der Stadtrat Neumarkt wichtige Grundsatzentscheidungen für eine verantwortungsbewusste Kommunalentwicklung getroffen hat. Hierzu gehören der Beitritt zum Klimabündnis und zum Konvent der Bürgermeister, der Beschluss für ein faires Beschaffungswesen "Gegen ausbeuterische Kinderarbeit", die Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative sowie die Beteiligung an der Kampagne Fair-Trade-Stadt zur Förderung von fair gehandelten Produkten aus Afrika, Asien und Lateinamerika.

Ziel aller Aktivitäten ist es, Impulse für eine sozialgerechte und umweltverträgliche Entwicklung weltweit zu geben und das Verantwortungsbewusstsein von Bürgern und Entscheidungsträgern zu fördern. Dafür wurde die Stadt Neumarkt bereits zweimal mit dem UNESCO-Titel "Stadt der Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet.

von Ralf Mützel

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