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"Stille Helden 2009" ausgezeichnet

Foto: Dr. Franz Janka

Foto: Dr. Franz Janka

Zu einem abwechslungsreichen Neujahrsempfang konnte Oberbürgermeister Thomas Thumann über 450 Gäste im vollbesetzten historischen Reitstadel in Neumarkt begrüßen. Neben seiner Neujahrsrede standen dabei ein Vortrag von Prof. Dr. Lothar J. Seiwert zum Thema "Simplify your time" und die Übergabe der Auszeichnung "Stille Helden -Neumarkter Preis für bürgerschaftliches Engagement" auf dem Programm. Die musikalische Umrahmung hatte das Männer-Vocalensemble des Ostendorfer Gymnasiums unter der Leitung von Wolfgang Lovrencic übernommen. In seiner Ansprache hob Oberbürgermeister Thumann hervor, dass die Neumarkterinnen und Neumarkter angesichts Stadtjubiläums "allen Grund haben dürfen, um stolz auf sich und ihre Stadt zu sein". In Neumarkt sei über die Jahrhunderte viel geschaffen worden und dies sei den Menschen dieser Stadt zu verdanken. Für das Jahr 2010 sei Neumarkt gut aufgestellt und bestens vorbereitet. Nicht nur eine gute Finanzausstattung sei hierfür ausschlaggebend, sondern auch die Tatsache, dass Neumarkt erneut hohe Investitionssummen in Millionenhöhe vorgesehen habe.

Professor Seiwert präsentierte in seinem lockeren Vortrag, wie man zu einem besseren Bewusstsein der eigenen Zeit gelangen und sein Leben darauf ausrichten könne, sich auf das für einen Wichtige zu konzentrieren. Dabei gelte es eine gute Balance zwischen Familie, Liebe, Erfolg und Spiritualität zu finden. An zahlreichen konkreten Beispielen demonstrierte er dabei seine Ansichten den Gästen.

In seiner Einführung zur Auszeichnung unterstrich Oberbürgermeister Thumann, dass die Stadt froh sei, über die Vielen, die sich freiwillig für ihre Mitmenschen engagieren. Ohne die Ehrenamtlichen in Vereinen, Verbänden, Gruppen, Organisationen, Initiativen und als Einzelne würde das öffentliche Leben erliegen und "eine kalte Gesellschaft" entstehen. Er dankte daher allen "Helden des Alltags" ganz herzlich für ihr Engagement und bezeichnete sie als "den eigentlichen ‚Kleister' für den Zusammenhalt in unserer Stadt". Viele davon würden sich eher im Hintergrund engagieren und dafür sei auch diese Auszeichnung "Stille Helden" gedacht. Damit soll die Anerkennung, die Wertschätzung und der Dank der Stadt zum Ausdruck kommen und er freue sich, dass mit der Einführung des Neujahrsempfangs in seiner Amtszeit auch die von der Freiwilligenagentur aufgebrachte Idee mit dieser Auszeichnung umgesetzt wurde.

Zusammen mit Vera Finn, der Vorsitzenden der Freiwilligenagentur Neumarkt, übergab Oberbürgermeister Thumann anschließend die Auszeichnungen "Stille Helden" an Christiane Simon, Irmgard Blank und Ehrhard Löwe.

  • Christiane Simon erhielt die Auszeichnung für ihr Engagement beim Hospizverein, wo sie seit 2002 ehrenamtlich tätig ist, wie Vera Finn in der Laudatio erläuterte. Dort bringe sich die ausgebildete Hospizhelferin in der Sterbe- und Trauerbegleitung sowie in der Krisenintervention ein. Auch eine Kindertrauertruppe hat sie mit aufgebaut. Gerade der Bereich des Umgangs mit Trauer bei betroffenen Kindern erfordere viel Einfühlungsvermögen. Was Frau Simon leiste, sei eine schwierige Arbeit und sicherlich kein leichtes Ehrenamt.
  • Irmgard Blank wurde für ihr Engagement in drei Bereichen ausgezeichnet. Oberbürgermeister Thumann zählte diese in seiner Ansprache auf. Zum einen bringe sich Blank in der Pfarrei "Zu unserer Lieben Frau" auf vielfältige Weise ein, zum anderen sei sie im Eine-Welt-Laden engagiert, wo sie mit Einsatzbereitschaft schon seit fast zehn Jahren mehrmals wöchentlich als Verkäuferin genauso wirkt wie hinter den Kulissen beim Einkauf von Waren, der Gestaltung von Geschenkkörben oder der Betreuung von Praktikanten. Auch aus dem Bürgerhaus ist sie kaum mehr weg zu denken. Ihre Mithilfe erstreckt sich dabei auf viele Veranstaltungen und Angebote.
  • Bei der Laudatio für den "Stillen Helden" Ehrhard Löwe erläuterte Vera Finn das Engagement des Ausgezeichneten in der Kinder- und Jugendarbeit in Neumarkt. Und sie betonte besonders, dass er dies nun schon seit 37 Jahren ehrenamtlich ausführe. Bereits seit 1972 setze er sich, zunächst im kirchlichen Bereich und später auch darüber hinaus, für Kinder und Jugendliche ein. Er ist auch Gründer und langjähriger Vorsitzender der Elterninitiative "Zum Schutz unserer Kinder" und auch der "Vater des Sorgentelefons", das vom Sozialträger "Die Rummelsberger" umgesetzt wurde. Auch im Bereich der Planungen und Umsetzungen des G6 in der Grünbaumwirtsgasse und des neuen "Hauses für Jugend, Bildung und Kultur", dem G6 am Volksfestplatz sei er stets unterstützend und begleitend mit dabei gewesen. Auch der Förderkreis "Haus für Jugend, Bildung und Kultur" gehe auf ihn mit zurück und er sei dort ein wichtiges Mitglied.

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