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"Stille Helden 2010" ausgezeichnet

Foto: Dr. Franz Janka

Foto: Dr. Franz Janka

Zu einem interessanten und vergnüglichen Neujahrsempfang konnte Oberbürgermeister Thomas Thumann am Donnerstag über 450 Gäste im voll besetzten historischen Reitstadel in Neumarkt begrüßen. In seiner Ansprache bekräftigte er, dass Neumarkt "bestens aufgestellt für das Jahr 2011 und darüber hinaus" sei. Neumarkt besitze hervorragende Ausgangspositionen und einen auch finanziell enormen Handlungsspielraum.

Prof. Peter Schmieder referierte im Anschluss daran zum Thema "Die Zeitzyklen der Wirtschaft". Er zeigte im Hinblick auf die "Kondratjew Zeitzyklen der Wirtschaft" auf, dass wir uns in einem neuen Zeitraum befinden, in dem auf "ganzheitliche Gesundheit" abgezielt werde. Dies gelte auch in den Unternehmen, wo die Firmen erkennen, dass das größte Wachstumspotenzial "der gesunde Mensch" sei. Daher gelte es zu entdecken, was uns stark und gesund mache. Auch die Auszeichnung "Stille Helden - Neumarkter Preis für bürgerschaftliches Engagement" wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs verliehen.

Die musikalische Umrahmung hatte die Swingin' Connection übernommen, die Bigband der Städtischen Sing- und Musikschule Neumarkt unter der Leitung von Martin Mies. Für humoristische Momente sorgte Franz W. Lasch, der als "Arnold Böswetter" eigentlich eine "Laudatio auf wen auch immer" halten wollte, dann aber Gesundheitstipps und so manche Lebensweisheit zum Besten gab, sehr zum Vergnügen des Publikums.

Es wurden auch wieder drei Mitbürgerinnen und Mitbürger als "Stille Helden" ausgezeichnet. Oberbürgermeister Thomas Thumann überreichte die Auszeichnung zusammen mit der Vorsitzenden der Freiwilligenagentur Vera Finn an Claudia Hoffmann, Waltraud Fuchs und Michael Platzer.

In seiner Einführung zur Verleihung unterstrich Oberbürgermeister Thumann, dass es die vielen Ehrenamtlichen seien, die eine Bereicherung für Neumarkt sind. Und Neumarkt habe viele solche aktiven Bürger, denen er herzlich für ihr Wirken danke. Zum 4. Mal werde nun die Auszeichnung "Stille Helden - Neumarkter Preis für bürgerschaftliches Engagement" verliehen. Dieser Preis war auf Initiative der Freiwilligenagentur zustande gekommen und die Stadt habe diese Idee aufgegriffen. Oberbürgermeister Thumann dankte auch der Jury mit Bürgermeisterin Ruth Dorner, Vera Finn und Dr. Thomas Röpke vom Landesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement, die aus den eingegangenen Vorschlägen die Preisträger ausgewählt hat.

  • Claudia Hoffmann erhielt die Auszeichnung für ihr Engagement bei der Regens-Wagner-Stiftung, wo sie ehrenamtlich die Wohngruppe "Lukas" an der Regensburger Straße mit betreut. Vera Finn stellte in ihrer Laudatio das Engagement von Claudia Hoffmann näher vor, die von der Gestaltung des Freizeitprogramms über Ausflüge, Bastelarbeiten und vieles mehr enorm viel Zeit mit den Bewohnern der Wohngruppe verbringt. Inzwischen sei sie ein fester Bestandteil des Teams der Betreuer geworden. Zugleich gehöre die Wohngruppe "Lukas" längst zum Leben von Frau Hoffmann dazu.
  • Das Wirken von Michael Platzer würdigte Oberbürgermeister Thumann in seiner Laudatio und erläuterte, dass dieser sich sehr um die Wanderwege im Stadtgebiet Neumarkts verdient gemacht habe. Platzer kümmere sich seit drei Jahren um die Markierung der Wanderwege mit einer Gesamtlänge von über 300 Kilometern. Er prüfe die Wege und deren Beschilderung, nehme jährlich rund 2.000 Markierungen vor, ersetze beschädigte Tafeln, füge Ergänzungen ein und habe so mit dazu beigetragen, dass der 48 Kilometer lange Rundwanderweg um die Stadt, die Zeugenbergrunde, erneut als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet worden ist. Dass Einheimische und Gäste die gut markieren Neumarkter Wanderwege schätzen und man sich gut zurechtfinden kann, sei mit auf das Engagement von Michael Platzer zurückzuführen.
  • Ihr Leben ganz in den Dienst des Tierschutzvereins Neumarkt gestellt hat Waltraud Fuchs. Dies hob die Laudatorin Vera Finn in ihrer kurzen Ansprache hervor. Fuchs sei als erste Vorsitzende des Tierschutzvereins Neumarkt nicht nur seit zehn Jahren in dieser Funktion tätig, sondern sie verbringe viel Zeit im freiwilligen, ehrenamtlichen Einsatz, bei der Betreuung der Tiere, bei der Organisation der tierärztlichen Versorgung oder der Vermittlung von Besuchern oder neuen Heimplätzen für die Tiere. Aber auch die Büro- und Verwaltungsaufgaben übernehme sie. Durch neu geschaffene Arbeitsplätze habe sie den neuen Mitarbeitern nicht nur mehr Bewusstsein für die Tiere vermitteln, sondern auch mehr Selbstbewusstsein für ihr eigenes Leben mitgeben können.

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