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Beratungsstelle barrierefreies Bauen und Wohnen

Beratungsstelle barrierefreies Bauen und Wohnen

Neues Angebot im Bürgerhaus

Das Programm wurde von Oberbürgermeister Thomas Thumann, dem Referenten im Stadtrat für Menschen mit Behinderung Bernhard Lehmeier, der Sozialpädagogin Sabine Rackl, Ralf Mützel vom Bürgerhaus und Mitgliedern des Arbeitskreises "Barrierefrei" vorgestellt. Das Thema Mobilität sei dabei eines, das Menschen mit Behinderung genauso betreffe wie ältere Mitbürger.

Die Stadt Neumarkt habe das Thema "Barrierefreiheit" daher im Stadtleitbild verankert, so Oberbürgermeister Thumann weiter. Das Beratungsangebot im Bürgerhaus stellt dabei einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Themas "Barrierefreiheit" in der Stadt Neumarkt dar. Gefördert wird das Beratungsangebot im Rahmen des Förderprogramms des Bundesfamilienministeriums aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds unter dem Titel "Mehrgenerationenhäuser".

Die Struktur und Inhalte dieses Angebotes im Bürgerhaus waren im Arbeitskreis "Barrierefrei" in einem rund ein Jahr dauernden Prozess gemeinsam entwickelt worden. Neben Vertretern der Stadt, des Bürgerhauses und der beiden Beiräte für Senioren und für Menschen mit Behinderung waren auch die Sozialträger "Lebenshilfe" und "Regens-Wagner" sowie die beiden Architekturbüros Neumüller und Werner im Arbeitskreis vertreten. Vorerst soll, so Oberbürgermeister Thumann, das Beratungsangebot in einer einjährigen Testphase erprobt werden. Bei einer weiteren Förderung stehe einer Fortsetzung des Programms aber grundsätzlich nichts entgegen, wenn dieses sich in der Praxis bewähre.

Grundsätzlich richtet sich das Angebot an alle Bürgerinnen und Bürger Neumarkts, die entweder präventiv oder ganz aktuell den Bedarf für eine Beratung rund um das Thema "barrierefreies Wohnen" haben. Dabei muss es nicht unbedingt um bauliche Maßnahmen in den eigenen vier Wänden gehen, sondern die Beratung kann auch in Bezug auf soziale Dienstleistungen, die das Leben barrierefreie gestalten können, erfolgen. Wie Sozialpädagogin Sabine Rackl erläuterte, gehe es dabei nicht nur um Probleme wie Treppen, Türschwellen, Badewannen oder Toiletten, sondern auch um Aufklärung und Beratung, wie kostenaufwändige Umbauten finanziell geschultert werden können.

Dazu gehört es auch, die Gesetzeslagen zu kennen und Fördermöglichkeiten abzuklopfen. Sie will darüber hinaus aber auch Kontakt zu Dienstleistern, zu Pflegediensten und ambulanten Hilfen herstellen und auch im Rahmen der Wohnungssuche unterstützend tätig werden.

von Ralf Mützel

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