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So solidarisch sind die Neumarkterinnen und Neumarkter

Vielfache Hilfestellungen in der Corona Krise

Fotoquelle: Fotolia

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Von Seiten des Bürgerhauses der Stadt Neumarkt wurde im März zu Beginn der Pandemie eine Plattform im Internet angelegt, das „Neumarkter Solidaritätsnetz“. Hier können Organisationen ihre Hilfsangebote veröffentlichen und Bürgerinnen und Bürger sich über Hilfsangebote informieren. Etwa 40 verschiedene Vereine, Gruppen und Sozialeinrichtungen haben sich dabei mit ihrem Angebot eintragen lassen. Seitdem konnten rund 1.800 Zugriffe auf die Seite des „Neumarkter Solidaritätsnetzes“ verzeichnet werden.

Nach rund 3 Monaten hat das Bürgerhaus nun eine Umfrage zu den bisherigen Hilfestellungen in der Corona Krise in Neumarkt gemacht. Da sich nicht alle teilnehmenden Organisationen konkret geäußert haben, kann das Ergebnis der Umfrage nur einen Einblick geben und erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zudem ist zu beachten, dass viele Hilfen im unmittelbaren Wohnumfeld unter Nachbarn geleistet werden, die gar nicht erfasst werden können.

Die Umfrage bei den beteiligten Vereinen und Einrichtungen hat ergeben, dass mit und ohne Hilfe der Internet-Plattform bisher an rund 2.800 Bürgerinnen und Bürger Hilfestellungen vermittelt worden sind. Die Rolle der Internetplattform wird sehr unterschiedlich bewertet, insgesamt aber als Unterstützung gesehen, da die meisten Organisationen und Vereine ihre Angebote auch direkt an die Zielgruppen heran tragen.

Ganz vorne bei den Hilfestellungen in der Corona Krise ist die Herstellung und Verteilung von Gesichtsmasken zu nennen. Hier war das Engagement in Neumarkt -allen voran der Bürgerstiftung - vorbildlich und hat bewiesen, dass Bürgerinnen und Bürger, die gute Strukturen für das Ehrenamt vorfinden, schnell und unbürokratisch Hilfestellungen anbieten können. Bei den weiteren Angeboten werden von den Organisationen vor allem Einkaufsdienste sowie Gesprächs- und Beratungsangebote genannt. Im Fokus bei den Zielgruppen stehen vor allem Seniorinnen und Senioren, gefolgt von Familien sowie Menschen mit Behinderung.

Die Einrichtungen und Organisationen, die Hilfe anbieten, berichten durchwegs von schwierigen Erfahrungen aufgrund der Hygiene- und Schutzvorschriften. Es haben sich aber durchaus auch Chancen aufgetan. Ein Teilnehmer an der Umfrage äußerte sich so: „Besonders ist mir aufgefallen, dass wir alle als Gesellschaft vor einer besonderen Herausforderung gestanden und somit alle `Anfänger` waren. Die meisten Menschen haben das verstanden. Das war und ist spannend und erfreulich.“

Fast alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage haben zurück gemeldet, dass sie während der Zeit der Pandemie verstärkt digitale Medien nutzen und Online-Konferenzen durchführen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen sich zudem auch über Corona hinaus ein solidarisches Miteinander, das von Information, Kommunikation und Vernetzung geprägt ist.

Die Plattform „Neumarkter Solidaritätsnetz in der Corona-Krise“ wird auch weiterhin fortlaufend gepflegt. Die Stadt Neumarkt vermittelt allerdings selbst keine Hilfestellungen an Privatpersonen, sondern sie fungiert lediglich als „Info-Plattform“ für die Bürgerinnen und Bürger.

Hier geht es direkt zum Solidaritätsnetz!

von Ralf Mützel

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